Die Bad Emser Mineralientage sind berühmt durch aufwändige Sonderschauen mit für alle Sammlerbereiche interessanten Sonderschauen. Hier wird nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern man kann sich auch erfreuen an den außergewöhnlichen Exponaten aus Privatsammlungen und Museen aus aller Welt.
Gäste/Austeller waren bisher z.B.
Bergakademie Freiberg
terra mineralia, Freiberg
Naturhistorisches Museum Wien
Geologisk Museum Kopenhagen
Royal Scottish Museum, Edinburgh
Norwegisches Bergbaumuseum Kongsberg
Bergbaumuseum Pribram
Nationalmuseum Prag
Ruhruniversität Bochum
Universität Bonn (Poppelsdorfer Schloß)
Museum für Naturkunde Dortmund
Peter Lyckberg, Luxemburg
Dr. Wolfgang Weitschat, Hamburg
Dr. Reinhard Bast, Obernburg/Main
Reiner Haake, Freiberg
Johann Zenz, Gloggnitz (Österreich)
Die Sonderschau 2012

Galenit-Kristalle mit hochglänzenden Flächen und einer Länge
bis zu 10 cm - ein Exponat aus der Unland-Sammlung.
Das sieht man nicht alle Tage:
Glitzernde Kristalle und seltene Versteinerungen in Bad Ems
Sachsens Finanzminister zeigt Stücke aus seiner Sammlung
Zu einer wahren Expedition zu den Steinschätzen der Erde kann in das Bad Emser Kurhaus aufbrechen: über eine halbe Millionen kostbare Steine in allen Farben und Formen sind im Marmor- und Theatersaal zu sehen. Bad Ems wird, wie in jedem Frühling, wieder zum Mekka der Mineralien- und Edelsteinfreunde aus ganz Europa. Opale aus Australien, Goldnuggets aus Kalifornien, seltene Kristallarten aus Marokko oder Versteinerungen aus dem Reich ausgestorbener Tiere sind nur einige der Highlights.
International und vielseitig ist das Angebot der rund 50 Aussteller, die nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet, sondern auch aus Belgien, Österreich, Polen, der Schweiz, aus Frankreich, den Niederlanden oder aus Tschechien anreisen.
Einer, der eine besonders lange Anfahrt nach Bad Ems hat, ist zum Beispiel der slowenische Mineralienhändler Miran Rezar aus Ljubljana. Er ist einer der Experten, die mehrmals im Jahr nach Brasilien reisen, um in den Edelsteingebieten von Minas Gerais nach Neuigkeiten Ausschau zu halten.
Auch der Schweizer Bernhard Reimann scheut nicht den langen Weg von Lugano, um seine neuesten Funde aus dem Tessin zu präsentieren. Reimann ist einer der ältesten Aussteller in Bad Ems und kommt ohne Unterbrechung seit über 19 Jahren auf Veranstaltung.
Sächsischer Finanzminister zeigt Stücke aus seiner Sammlung
Außer der internationalen Ausstellerschaft, die in Rheinland-Pfalz ihresgleichen sucht, sind es natürlich auch das Ambiente und das Rahmenprogramm, die jedes Jahr aufs neue die Besucher in Bad Ems fasziniert. In einer Sonderschau werden z.B. außergewöhnlich schöne Mineralien aus dem berühmten Tri-State-Bezirk in den USA gezeigt. Neben beeindruckenden Erzmineralien werden es wohl die zum ersten Mal gezeigten großen Bleiglanz-Kristalle von ästhetisch besonders hoher Qualität sein, die die Besucher ins Staunen versetzen. Sie stammen aus der Privatsammlung von Prof. Dr. Georg Unland, dem Staatsminister für Finanzen in Sachsen, und wurden vorher noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt. Man sollte also die Gelegenheit nutzen, bevor die Exponate dann wieder ihren Weg zurück nach Dresden antreten ...
In einer weiteren kleinen Sonderschau wird an den wohl berühmtesten Mineraliensammler der Neuzeit aus dem Siegerland, dem Siegener Apotheker Gerhard Schweisfurth, erinnert. Schweisfurth starb 2001 und hätte im April 2012 seinen 100. Geburtstag erlebt. In Bad Ems sind nun einige seiner Kostbarkeiten aus der Sammlung ausgestellt.
Einzigartig in Bad Ems: Ausstellung zeigt Westerwälder Kristallschätze
Ausserdem werden auch mineralogische Kostbarkeiten aus dem Westerwald gezeigt: Experten präsentieren einige ihre schönsten Funde aus den Gruben Georg/Willroth sowie Louise/Horhausen, Eisenkaute bei Bad Marienberg und Anxbach bei Lohrscheid.